Keine Geburten mehr im Klinikum Schmalkalden

Vor wenigen Tagen teilte das Elisabeth-Klinikum Schmalkalden mit, dass es dort ab Juli 2016 keine Geburten mehr geben wird, weil die Entbindungsstation geschlossen werden müsse. Mehrere Thüringer Zeitungen berichteten darüber. Der Grund dafür ist, dass es nicht genügend Hebammen gibt. Vier freiberufliche Hebammen haben ihre Belegverträge mit dem Klinikum gekündigt.

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Umgehungsstraße für die Stadt Wasungen

Durch Wasungen läuft die B19 mit Anschluss zur A71 Richtung Süden und zur A4 Richtung Norden.

Wer durch die Stadt mit etwas über 3000 Einwohnern läuft wird schon als Spaziergänger mit dichtem und schnellem Verkehr, einer Vielzahl von LKWs und PKW an PKW konfrontiert.

Welche Belastung muss es also für die Einwohner Wasungens sein, dass solche eine Masse an Autos und Transportern durch die Stadt rauscht?! Häuser wackeln, die Fassaden werden rissig, ganz zu schweigen von dem Geräuschpegel und der Unfallgefahr für Mensch und Tier.

Eine Umgehungsstraße muss also her.

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Kreis Hildburghausen: Kapazitäten zur Unterbringung von Asylbewerbern ausgeschöpft

Am Freitag, dem 20.11.2015 fand im Hildburghäuser Stadttheater eine Informationsveranstaltung zu den bestehenden und geplanten Asylunterkünften im Landkreis statt. Zu diesem Bürgerdialog hatten der Bürgermeister Hildburghausens Holger Obst (CDU), Kreislandrat Thomas Müller (CDU), Dirk Lindner (Amtsleiter Jugend- und Sozialamt) gemeinsam mit dem Mitglied des Thüringer Landtages und migrationspolitischem Sprecher der CDU-Fraktion Christian Herrgott eingeladen.

Rund 200 Bürger nahmen teil, um von den CDU-Vertretern Informationen zum Thema zu erfahren und um ihrerseits Fragen zu stellen oder ihre Anliegen zu schildern.

Was die Zahlen und Daten betrifft, welche die Politik- und Stadtvertreter mitbrachten, so ist festzustellen, dass sowohl die Stadt Hildburghausen als auch der Kreis an den Grenzen der Möglichkeiten bezüglich Wohnraum, Bildung und allgemein der Finanzierung der Asylbewerber angelangt sind.

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Suhl kürzt KiTa- und Schulfinanzierung

Die klamme Stadt Suhl sucht nach immer neuen Wegen, um ihr millionenschweres Haushaltsdefizit zu verbessern und greift dabei in die Taschen der Eltern, deren Kinder in die Kindertagesstätten und Schulhorte gehen. Nachdem einige kommunale Steuern und Abgaben in Suhl erhöht wurden trifft es nun also direkt die Familien.

Familienfreundliche Politik sieht anders aus.

Durch Kürzung der eigenen Stadt-Zuschüsse für die Kindertagesstätten entstehen den Eltern 40-50 € mehr Eigenanteil an den monatlichen KiTa-Gebühren von im Schnitt bisher 150-180€. Ähnliches gilt für die Schulhorte. 40-50€ mehr, welche die Eltern bzw. der erziehende Elternteil aufbringen müssen, um die fehlgeleitete Haushaltspolitik der Stadtverantwortlichen zu finanzieren.

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Pumpspeicherbecken am Rennsteig

Mehr als 700 Menschen waren dem Aufruf der Bürgerinitiative „Kein Energiespeicher am Rennsteig“ am 1. Mai 2015 gefolgt. Sie alle beteiligten sich an der Sternwanderung von sieben verschiedenen Ausgangspunkten zur Bergwacht Rotterode an der Neuhöfer Wiese. Diese Protestwanderung gegen den Bau des Pumpspeicherwerkes Schmalwasser mit dem Oberbecken in der unmittelbaren Nähe des Rennsteiges wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt und ist auch für die kommenden Jahre geplant.

In seiner Ansprache ging Georg Holland-Moritz darauf ein, dass eine wirtschafts- und energiepolitische Sinnhaftigkeit eines solchen Pumpspeicherwerkes bisher nicht nachgewiesen werden konnte. Trotzdem wird die Planung des Bauprojektes durch die aktuelle Landesregierung weiter vorangetrieben. Das Bauordnungsverfahren ist bereits abgeschlossen. Mit dem geplanten Bau des Pumpspeicherwerkes wird im Thüringer Wald, vor allem direkt am Rennsteig ein großer Teil natürlichen Lebensraumes und mit dem Erholungsgebiet eine wichtige Urlaubs- und Tourismusregion unwiederbringlich zerstört. Über die Ausmaße des Projektes mit einem 2 qkm großen Oberbecken konnten sich die Teilnehmer der Demonstration an aufgestellten Tafeln informieren.

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Suhl: Das Asyl-Erstaufnahmeheim auf dem Suhler Friedberg muss seine Plätze verdoppeln

Wie Freies Wort Mitte Oktober meldete stellt sich der Freistaat auf bis zu 1000 Asylbewerber allein in Suhl ein. Damit wird die Kapazität der Erstaufnahmeeinrichtung von 500 auf 1000 Plätze verdoppelt. Dazu wird ein weiterer benachbarter Wohnblock hergerichtet. Ob diese Plätze ausreichen und ob die Erstaufnahmeeinrichtung nur auf Dauer angelegt sein wird wisse man noch nicht im Innenministerium.

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